
Am 11. April 2025 veranstaltete die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) ihr zweites Rundtischgespräch über die Regulierung von Kryptowährungen und setzte damit ihre Bemühungen um einen besser an den Sektor der digitalen Vermögenswerte angepassten Rechtsrahmen fort. Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von vier Debatten, die Anfang des Jahres von der Arbeitsgruppe Kryptowährungen der Kommission ins Leben gerufen wurden, die Kommissar Hester Piers unterstellt ist.
Was geschah und warum es wichtig ist
Der Cryptocurrency Roundtable der SEC, der am 11. April stattfand, brachte wichtige Interessenvertreter aus dem Kryptowährungssektor und dem traditionellen Finanzsektor zusammen. Ziel war es, politische Optionen für die Schaffung spezieller Regeln für die Kryptowährungsmärkte zu erkunden, die trotz der in den Vereinigten Staaten anhaltenden Rechtsunsicherheit weiter wachsen.
Laut der Ankündigung der SEC auf X (ehemals Twitter) war eine Voranmeldung erforderlich, um persönlich teilzunehmen, und die Veranstaltung wurde auch live auf der offiziellen Website der Kommission übertragen, um Transparenz zu gewährleisten.
Wer am Runden Tisch im April teilnahm
An der Veranstaltung nahmen Redner und Diskussionsteilnehmer aus verschiedenen Institutionen teil:
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CEOs von führenden Kryptowährungsunternehmen wie Uniswap Labs, FalconX und Coinbase.
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Rechtsexperten von Goodwin Procter und Industrieverteidigungsgruppen.
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Vertreter der New York Stock Exchange und der UC Berkeley Business School.
Die Sitzungen konzentrierten sich auf die Klarheit der Vorschriften, die Marktstabilität und die Herausforderungen bei der Beaufsichtigung von dezentralem Finanzwesen (DeFi) und zentralisierten Plattformen innerhalb eines einzigen Rahmens.
Hintergrund: Warum die SEC-Rundtischgespräche jetzt so wichtig sind.
Diese Initiative steht im Einklang mit der Agenda für digitale Vermögenswerte von Präsident Donald Trump, die eher auf eine differenzierte Aufsicht als auf eine einheitliche Gesetzgebung setzt. Das Ziel der Rundtischgespräche ist es, einen Konsens über maßgeschneiderte Regulierungsmechanismen zu erreichen, die die spezifischen Risiken und Chancen der Kryptowährungsmärkte widerspiegeln.
Der Zeitpunkt der Rundtischgespräche ist besonders wichtig, da der AMI-Rahmen in der EU und die Gesetzgebungsbemühungen zu Stablecoins in den USA die SEC unter Druck setzen, sich weiterzuentwickeln. Die Kommission überarbeitet derzeit mehrere frühere Richtlinien in Anbetracht der zunehmenden Kritik von Industrie und Gesetzgebern.
Nächster SEC-Rundtisch
Das Treffen am 11. April war das zweite in einer geplanten Reihe von vier Rundtischgesprächen. Der nächste Runde Tisch ist für den 25. April geplant, gefolgt von Sitzungen am 12. Mai und 6. Juni. Die Themen werden sich wahrscheinlich weiterentwickeln, da sich weitere Interessengruppen zu Themen wie den folgenden äußern werden:
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Compliance-Standards für Kryptowährungsbörsen.
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Rahmen für die Klassifizierung von Token
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Regulierung von Stablecoins nach US-Recht
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Rechtliche Risiken für Kryptowährungsplattformen auf globalen Märkten.
Jeder Runde Tisch trägt zu einem wachsenden Pool von Ideen bei, die die zukünftige Politik auf Bundesebene beeinflussen können.
Für Nutzer und Schöpfer von Kryptowährungen
Für Kryptowährungsinvestoren, -entwickler und Betreiber von BTC-Börsen sind diese SEC-Roundtables mehr als nur ein Dialog über Regulierung: Sie signalisieren einen allmählichen Übergang zu einer formalisierten Aufsicht, die langfristig die Unsicherheit verringern könnte. Der Prozess ist jedoch nach wie vor komplex, und es ist unwahrscheinlich, dass es zu direkten regulatorischen Änderungen kommt, bevor die gesamte Reihe der Rundtischgespräche abgeschlossen ist. Lesen Sie mehr über die zweite Entscheidung der SEC zu Kryptowährungen.
